Aktivitäten

SVATOŠSKÉ SKÁLY – HANS-HEILING-FELSEN:

Die Felsenstadt aus Granit ist ein Werk der Eger (Ohře), die sich zwischen Loket (Elbogen) und Doubí (Aich) in einem tiefen Cañon Bahn durch das Karlsbader Granitmassiv brach. Am linken Prallufer schuf der Fluss hohe Granitwände. Fortschreitende Wind- und Regenerosion und Frosteinwirkung zersprengten die Felsgruppen zu mächtigen Felsenpfeilern und -pyramiden.

 

ANDĚLSKÁ HORA (ENGELHAUS):

Das historische Städtchen Engelhaus (auch Engelsberg) wurde in der 2. Hälfte des 15. Jhd. von den Herren von Plauen unterhalb der gleichnamigen Burg aus dem 14. Jhd. errichtet. Später gehörte Engelhaus zur Herrschaft des nahe gelegenen Schlosses Giesshübl (Stružná). Schon ab Ende des 18. Jhd. wurde das Städtchen mit seiner romantischen Burgruine zum beliebten Ausflugsort der Karlsbader Kurgäste. Unter anderem auch von Johann Wolfgang Goethe, der hier anno 1786 sogar seinen 37. Geburtstag feierte.

 

LOKET (ELBOGEN):

Anfang des 13. Jhd. wurde auf dem markanten, von der Egerschleife umschlossenen Felssporn die Königsburg Loket erbaut, die ‚Schlüssel zum Königreich Böhmen‘ genannt wurde. Schon bald entstand im Bereich ihrer Vorburg ein Städtchen, das im Jahre 1288 erstmals urkundlich erwähnt wird. Zu Beginn des 15. Jhd. wurde rings um die Königsstadt eine Stadtmauer errichtet, wodurch Elbogen zu einem wichtigen Stützpunkt der Böhmischen Krone aufstieg. Im 19. Jhd. machte die Stadt vor allem durch die hiesige Porzellanfabrik Furore, die Industrieproduktion siedelte sich jedoch vor allem in ihrer Umgebung an. Erst die Anfänge des erblühenden Tourismus verhalfen der Stadt zu neuem Ruhm, als dieser Landstrich mit seiner anmutigen Natur und historischen Baudenkmalen zum beliebten Ziel von Ausflüglern und Romantikern wurde.

 

MARIÁNSKÉ LÁZNĚ – MARIENBAD:

Die Mineralquellen, die damalsinmitten der Sümpfe und tiefen Wälder sprudelten, wo sich heute die Stadt ausbreitet, waren schon im Mittelalter bekannt. Aber erst Ende des 18. Jhd. wurden die Quellen auf ihre Heilwirkungen untersucht. 1812 wurde auf Entscheidung Karl Kaspar Reitenbergers, des Abtes des Stifts Tepl, der selbstständige Ort Marienbad – Mariánské Lázně gegründet und im Jahr 1918 zum ‚öffentlichen Badeort‘ erklärt.

Der Zustrom der Kurgäste verursachte einen regelrechten Bauboom – schon bald schossen die ersten Kolonnaden und Pavillons, Glorietten und Parks, klassizistischen und Empirehäuser aus dem Boden. Zu den berühmtesten Besuchern Marienbads gehörten z.B. Johann Wolfgang Goethe, Frederik Chopin, Richard Wagner, der englische König Edward VII., usw.